2. Etappe: von Ennis nach Doolin über die Cliffs of Moher

Der heutige Tag war gespickt mit schönen Begegnungen, so viele hilfsbereite Leute an einem einzigen Tag. Angefangen von meiner Gastgeberin, die ihren Abstellraum durchsuchte, um mir ihre reflektierende Sicherheitsweste zu geben, über die Angestellten bei der Friary of Ennis, die sich spontan anboten, auf mein Velo aufzupassen und auch noch den Helm in ihre Obhut nahmen, bis zum unbekannten Autofahrer, der bemerkte, dass ich in einer völlig verlassenen Gegend stehenblieb (um Nachrichten auf dem Natel zu checken) und fragte, ob bei mir alles okay sei. Kann mich nicht erinnern, schon so viel Gastfreundschaft auf einmal erlebt zu haben. Doch auch die Touristen waren ganz hilfsbereit, es gab viele Gelegenheiten bei den Cliffs of Moher das Velo über viele Zäune zu heben (erst am Schluss habe ich gelesen, dass Velos “strictly forbidden” sind, würde tatsächlich niemandem empfehlen dort mit dem Velo durchzufahren, würde es auch nicht mehr tun).

Die Cliffs of Moher sind nicht von ungefähr von der UNESCO geschützt, es war ein wunderschönes, erhabenes Gefühl diese atemberaubende Natur zu bewundern.

Der Tag war sehr voll, habe die 40km durch hügeliges Land unterschätzt (bzw. nicht alles einberechnet, schlussendlich waren es schätzungsweise doch etwa 60km – in einem durch). Da brauchte ich ein richtiges Abendessen: Fisch&Chips mit Guinness.


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