Dublin City

Zum Abschluss der Dubliner Tage durfte natürlich eine Stadtbesichtigung nicht fehlen. Es wurde ein typisch irischer Tag, an dem ich zum erstenmal selber erlebte, was alle mir schon seit Beginn meiner Ferien sagten: das Wetter ist unberechenbar und vor allem mit Regen muss man immer rechnen. Der Tag begann mit wunderbarem Sonnenschein, wechselte zu dicker Wolkendecke mit teilweise ergiebigem Regen. Auf der Rückreise nach Curryhills hatte ich wieder blauen Himmel und Sonnenschein.

Dublin bietet so viel Interessantes, dass man sich schwer für etwas entscheiden kann. Trinity College wurde mir empfohlen, die Führung von einer Studentin war sehr interessant und mit sympathischem Humor gespickt. Danach Stadtbesichtigung per pedes bis ich mir doch ein Ticket für die Sightseeing-Busse leistete. Highlight war der Besuch bei Guinness, absolut zu empfehlen, man muss kein Bier-Liebhaber sein. Allein schon die umfassende Ausstellung mit modernster Technik, ausgezeichneten Erklärungen und verschiedensten Möglichkeiten der Interaktion sind einen Besuch wert. So geht Marketing. Werbung für die man auch noch gerne was bezahlt. Abgesehen davon ist auch die Geschichte von Arthur Guinness selbst sehr interessant, ein Mann mit einer Vision, die er nicht nur äusserst erfolgreich umsetzte, sondern nebenbei auch noch sehr viel Gutes für seine Umgebung tat, nachhaltiges Wirtschaften im 18. Jhdt. Einziger Nachteil war nur die Unmenge an Touristen, die gleich begeistert waren, teilweise bewegte man sich sehr langsam durch das grosse Gebäude.

Ausklingen liess ich den Tag mit einer gemütlichen Rundfahrt mit dem Sightseeing-Bus und wurde mit einem singenden Chauffeur belohnt, grosser Glücksfall, bin überzeugt, dass nicht viele Chauffeure singen können wie er.

Morgen geht’s nach Belfast, von dort entlang der Küste nach Derry, freue mich schon darauf.

 

 

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